Werner-Zeller-Stiftung

Archiv für Familienforschung

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Aktuelles

Projekt: Elternschaft und Gender Trouble

Im April 2021 erschienener Sammelband von Helga Krüger-Kirn und Leila Zoe Tichy (Hrsg.) zur  Familiensoziologie.
Der Sammelband wurde von der Werner-Zeller-Stiftung finanziell unterstützt.
Inhalt:
Der Sammelband vereint Beiträge, die sich aus geschlechterkritischer Perspektive mit dem Wandel von Familie und Elternrollen auseinandersetzen. Ziel ist es – über eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme von sozioökonomischen Rahmenbedingungen wie auch psychosozialen und geschlechtsspezifischen Aspekten – normative Wertungen zu überwinden und das (gesellschafts-)kritische Potential von Mutterschaft wie Elternschaft zu markieren.

 

Helga Krüger-Kirn, Leila Zoe Tichy (Hrsg.): Elternschaft und Gender Trouble. Geschlechterkritische Perspektiven auf den Wandel der Familie. Verlag Barbara Budrich. Opladen, Berlin, Toronto 2021. 261 S., ISBN:ISBN 978-3-8474-2396-6

Projekt: Missionskinder des 19. Jahrhunderts

„In Missionsgesellschaften des 19. Jahrhunderts war es gängige Praxis in Missionsfamilien, dass Kinder im Alter von etwa 6 Jahren, manchmal auch früher, nach Europa zurück mussten. Auch im Falle der im Jahre 1815 gegründeten Basler Mission, einer der größten pietistisch geprägten Missionsgesellschaften: Aufgrund der Kinderverordnung von 1853 waren Kinder im schulpflichtigen Alter aus den damaligen Missionsgebieten Westafrika, Südchina und Südindien zur weiteren Ausbildung nach Europa zu senden. Sie wuchsen im Kinderhaus der Basler Mission, in Bildungsanstalten in Süddeutschland oder bei Verwandten auf. Eltern und Kinder lebten somit getrennt, weit entfernt voneinander in unterschiedlichen Kontinenten und Kulturen, sie kommunizierten nur brieflich. Häufig sahen sie sich über Jahrzehnte, oft lebenslang nicht wieder. Auch die nachgeborenen Geschwister in den Missionsgebieten blieben für die sogenannten Missionskinder in Europa Fremde.
Die Thematik der Missionskinder stellt als kulturhistorisches Phänomen eine Sonderform dar. Dennoch weist sie Bezüge zu anderen, historischen wie aktuellen Erscheinungen auf. Das Leben in zwei oder mehr Kulturen und die daraus resultierende Problematik ist heute ein Forschungsfeld der Migrationsforschung.
Unter diesem Aspekt muss das Thema daher auch betrachtet werden: Missionskinder waren `Migranten´, Fremde zwischen den Welten.“ (Dagmar Konrad)

Dr. phil. Dagmar Konrad schreibt derzeit eine Monographie zu diesem Thema. Dieses Buch ist ein Folgeprojekt ihrer Dissertation: „Missionsbräute. Pietistinnen der Basler Mission des 19. Jahrhunderts.“
Die Werner-Zeller-Stiftung unterstützt das Projekt „Missionskinder“ finanziell und das Archiv für Familienforschung stellt wichtiges Quellenmaterial zur Verfügung.
Nachfolgend kann ein gekürztes Kapitel dieser im Entstehen befindlichen Monographie als pdf-Datei heruntergeladen werden. Ausserdem ist ein Vorwort von Frau Prof. Dr. Köhle-Hezinger sowie ein Beitrag von der Archivarin des Archivs für Familienforschung Andrea Schmidt enthalten. Da ebenfalls vielfältige Beziehungen zwischen der Basler Mission und der Großfamilie Zeller bestehen, ist auch ein Artikel diesem Thema gewidmet.
Hinweis: Diese Texte wurden auch im Nachrichtenheft Nr. 49 (2020) des Martinszeller Familienverbandes veröffentlicht.

Texte Missionskinder

Johanna Lutz, geb. Langbein mit den Kindern Hanna, Elisabeth und Friedrich, ca. 1906 in Kamerun ( Archiv f. Familienforschg., Sign. 67 III 1/1)

Projekt: Familien in der Corona-Krise

Das von der Werner-Zeller-Stiftung geförderte Forschungsprojekt der PH Schwäbisch Gmünd untersucht

    • wie Eltern, Schülerinnen und Schüler die temporären Schulschließungen wahrnehmen
    • wie sie damit je nach häuslicher Situation umgehen
    • welche Unterstützungsangebote sie von den Schulen erhalten,
    • welche Unterschiede zwischen Schulen sich hierbei beobachten lassen.
      Das Projekt wird von Prof. Dr. Stefan Immerfall (Soziologe an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd) durchgeführt.
      Erste Ergebnisse finden Sie hier:
      https://www.bpb.de/apuz/schule-2020/322686/schule-in-der-pandemie-erfahrungen-aus-ostwuerttemberg
Prof. Dr. Immerfall (PH Schwäbisch Gmünd)

Projekt: Ambivalenzerfahrungen in der Mutterschaft

Das Projekt von Frau Leila Tichy (Philipps-Universität Marburg) wurde u.a. von der Werner-Zeller-Stiftung gefördert.

Die Studie geht der Frage nach, wie Amivalenzerfahrungen in der Mutterschaft verarbeitet werden und wie diese sowohl im Zusammenhang mit mütterlichem Stress und Überforderung als auch mit normativen Erwartungen an Mutterschaft stehen.

Download einer Zusammenfassung als pdf-Datei (3 S., 74 KB):

Zusammenfassung TICHY10.05

Forschungsstipendium 60+

Die Werner-Zeller-Stiftung lobt ab sofort zusammen mit der Universität Stuttgart, Abteilung Landesgeschichte, Stipendien für „Alte Hasen“ aus, die sich mit den  Archivalien unserer Stiftung beschäftigen und darüber einen kleinen Aufsatz erarbeiten wollen. Im Folgenden ist eine kleine Sammlung möglicher Themenfelder  mit Anschauungsbeispielen zusammengestellt. Das Manuskript kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Die  genannten Themenfelder lassen sich im Rahmen des Forschungsstipendiums im Archiv der Stiftung erarbeiten. Die Höhe des Stipendiums beträgt insgesamt 1000,- EUR/ Aufsatz. Geplant sind kleinere, aus den Quellen erarbeitete Aufsätze, die im Idealfall publiziert (Druck oder Online) werden sollen.

Sollte eine Bachelor- oder Masterarbeit daraus entstehen, könnte die Werner-Zeller-Stiftung dies auf Antrag ebenfalls fördern. Nähere Informationen hierzu gibt es direkt bei der Werner-Zeller-Stiftung in Leonberg (E-mail: werner-zeller-stiftung@t-online.de)

Download des Manuskriptes:

Werner Zeller-Stiftung_Stipendium 60+mit Anmerkungen und Bildern

Tagebuch Charlotte Gess: Bericht über ihre Brautreise 1838

Projekt: Being a reliable man in times of crisis

Presseartikel über eine von der Werner-Zeller-Stiftung geförderte Arbeit über unbegleitete minderjährige Flüchtlinge Miriam Stock: Projekt „Being a reliable man in times of crisis“ (PH Schwäbisch Gmünd)

Informationen zu Miriam Stock

Reliable Projekt PDF

Stock die prekaere Gefuehlswelt 100817
(Presseartikel)

 

Projekt: Hauptsachemensch

Hier ein link zu einer von der Werner-Zeller-Stiftung geförderten Arbeit mit jungen Flüchtlingen und deren Situation in Deutschland:

https://photovoice-projekt.wixsite.com/hauptsachemensch

Studie über unbegleitete jugendliche Flüchtlinge

Presseartikel über eine von der Werner-Zeller-Stiftung mitfinanzierte Studie über unbegleitete jugendliche Flüchtlinge.

 
Dateidownload
Artikel in der Nürnberger Zeitung vom 23.03.2017

Weitere Informationen zu dieser Forschungsarbeit finden sich unter:
http://www.efms.uni-bamberg.de/pubpap_d.htm

Werkverzeichnis Magnus Zeller

magnus_zeller_buchdeckel

Das nachfolgende, umfassende Werk wurde von Frau Helga Helm herausgegeben und von der Werner-Zeller-Stiftung finanziell unterstützt.
Magnus Zeller. 1888-1972. Werkverzeichnis.
Hrsg. von Helga Helm.
Mit Beiträgen von Dominik Bartmann und Katrin A. Ziems.
Mit über 1500, teils farbigen Abb. Caputh: Selbstverlag 2016. 524 S. 30 x 21 cm.
Broschur. 38,- € zzgl. Versandkosten.

Bestellung unter:
werkverzeichnis@magnus-zeller.de
oder bei Helga Helm, Geschwister-Scholl-Str.8, 14548 Caputh-Schwielowsee

Nähere Informationen zu Magnus Zeller finden Sie auch unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_Zeller

Hinweise, Ergänzungen und Korrekturen werden gerne unter der nachfolgenden E-Mail-Adresse entgegengenommen:
werkverzeichnis@magnus-zeller.de

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