Werner-Zeller-Stiftung

Archiv für Familienforschung

Willkommen auf unseren Internetseiten!

Das Archiv für Familienforschung stellt sich vor

Hier können Sie eine Powerpoint-Präsentation unseres Archivs herunterladen:


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Präsentation Archiv für Familienforschung 2022

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Präsentation Archiv für Familienforschung 2022

Aktuelles

Tag der Offenen Tür im Archiv für Familienforschung und im Stadtarchiv Leonberg am 10.09.2022 mit dem Thema:
Neue Heimat gefunden

Wie finden historisch interessante Dokumente ihren Weg ins Archiv?
Welche Umstände führten dazu?
Welche Wege sind die Archivalien gegangen und welche Schicksale haben sie erfahren?

Diese und weitere spannende Fragen  werden Ihnen am 10. September 2022 in der Werner-Zeller-Stiftung in Leonberg beantwortet.

Sie finden dort neben Familienrundbriefen, Postkarten, Haushaltsbüchern, persönlichen Aufzeichnungen und Reiseberichten u.a. als Neuzugang einen „Luisenring“, welchen der Königlich Preußische Oberschul- und Regierungsrat Dr. Karl August Zeller (1714-1846) 1809 bei Übersiedelung des preußischen Hofes von Tilsit nach Berlin für seine treuen Dienste als Begründer des preußischen Normalschulwesens von der Königin Luise von Preußen mit einem Dankschreiben als Geschenk erhielt. Dieser wurde innerhalb der Zeller-Familie weitervererbt und hat nun nach über 200 Jahren in Leonberg eine neue Heimat gefunden.

Das Archiv für Familienforschung öffnet gemeinsam mit dem Stadtarchiv Leonberg an diesem Tag von 10-15 Uhr seine Pforten.
Führungen finden um 10.30 Uhr und um 13.30 Uhr statt (Dauer ca. 30 Min.)

 

Buchveröffentlichung :

„Paul Wolfgang Merkel – Tagebücher“

Der Original-Text zur Erklärung des Projektes und weitere Informationen :
(Quelle: siehe link am Ende des Textes)

„Mit Spannung erwarten wir noch 2021 das Erscheinen der Tagebücher von Paul Wolfgang Merkel. Auf Familientagen wurde mehrfach über dieses für unsere Familiengeschichte einmalige Editionsprojekt berichtet. Mit dem Tagebuch liegen authentische, bürgerliche und zeithistorischen Zeugnisse in einer Fülle vor, die nicht zu erwarten war. Ein unglaublicher Schatz nicht nur für unsere Familiengeschichte sondern auch für die Reichs- und Handelsstadt Nürnberg sowie für wissenschaftliche Auswertungen.

Jetzt freuen wir uns, die Tagebücher endlich auf der Zielgerade zu sehen. Anspruch war es, den Einträgen wissenschaftlich fundierte Informationen zu Zeit, Ort, Personen (allein über 2.300 Kurzbiografien) sowie eine unterstützende Bildauswahl gegenüberzustellen. Nach vieljähriger wissenschaft­licher Arbeit geht das Manuskript – am Anfang stand die Transkription der handschriftlichen Tages-Notizen unseres Stammvaters – jetzt in die Korrekturphase.

Der große Arbeitsaufwand seitens der beteiligten Institutionen lässt sich kaum ermessen. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, dass der „Förderverein zur Pflege der Stiftungsgüter und Dauerleihgaben der Paul Wolfgang Merkel’schen Familienstiftung zu Nürnberg“ die Herausgabe fachlich und finanziell unterstützen kann.“

Die Werner-Zeller-Stiftung hat dieses Projekt ebenfalls finanziell unterstützt. Für weitere Informationen und Bezugsquellen verweisen wir auf die Paul-Wolfgang-Merkel´sche Familienstiftung:

https://merkelstiftung.de/foerderverein/projekte

 

Foto: Stadtarchiv Nürnberg

Buchveröffentlichung von Haller / Schlender (Hrsg.):

„Handbuch Feministische Perspektiven auf Elternschaft“

Elternschaft: Eine ausgesparte Perspektive in der feministischen Auseinandersetzung?

Lange Zeit beschäftigten sich feministische Debatten kaum mit Elternschaft und Familie. Der bis in die Gegenwart hinein tonangebende Gleichheits­feminismus orientiert sich an der Gleichheit mit Männern – ungebunden und durch Frauen von Fürsorge befreit. Zeiten ändern sich: Ein Bedeu­tungswandel in der Perspektive auf Elternschaft hält Einzug in feministische Auseinandersetzun­gen und Kämpfe. Nicht länger richten diese sich gegen die Familie, sondern gegen Verhältnisse, in denen das Leben mit Kindern zur Zumutung wird. Das Handbuch vereint 50 Stimmen des Feminis­mus zum Thema Elternschaft. Die Beiträge ge­hen anhand von Schlagwörtern der Frage nach, wie Mutterschaft, Vaterschaft und Elternschaft in unterschiedlichen feministischen Strömungen verarbeitet werden. Wie werden rechtliche As­ pekte der Ausübung von Mutter- und Vaterschaft ausgelegt? Welche Wege führen in die Elternschaft? Und wie sehen feministische Utopien eines guten Lebens mit Kindern aus?

Die Herausgeberinnen:
Dr. Lisa Yashodhara Haller,Goethe-Universität Frankfurt am Main
Alicia Schlender,
Humboldt-Universität zu Berlin

Die Entstehung des Buches wurde unterstützt von:
Heidehof Stiftung
Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Apfelbaum Stiftung
Werner-Zeller-Stiftung
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Sparkasse Freiburg
Verein X-Weise e

Schlender / Haller (Hrsg.): Handbuch Feministische Perspektiven auf Elternschaft. 2022. 632 Seiten. Kart. 59,90 € (D), 61,60 € (A) ISBN 978-3-8474-2367-6 Auch als eBook: 978-3-8474-1501-5 www.shop.budrich.de

Buchveröffentlichung von Helene Huith:

„Das Kleid der Religion“

Vor kurzem wurde das von Helene Huith als Dissertationsarbeit verfasste Buch „Das Kleid der Religion. Sichtbarkeit und Wissensstrategien einer christlichen Minderheit“ veröffentlicht. Diese Arbeit wurde mit einem Druckkostenzuschuss von der Werner-Zeller-Stiftung gefördert.

Inhalt (Klappentext):
Der sichtbare Zusammenhang von Alltagskleidung und Religion differenziert Gläubige und „Nichtgläubige“ auch optisch voneinander. Obwohl heute nur noch in wenigen christlichen Gemeinschaften präsent, ist er aber bei den Russlanddeutschen mennonitischer und baptistischer Provenienz in den 1950er und 1960er Jahren gerade im konservativen Flügel ausgeprägt. Durch das Aufrechterhalten modisch längst überholter Formen wird die Kleidung als eine Art spezifischer Wissensspeicher gedeutet, der sich stabilisierend auf die Gemeinschaft auswirkt. Die Untersuchung ist an der Schnittstelle von kulturanthro-pologischer Kleidungsforschung und visueller Anthropologie angesiedelt und beleuchtet die vestimentäre Kultur der ethnisch-religiösen Minderheit auch hinsichtlich ihres semiotischen Potentials und als Körpertechnik. Bei der Analyse der materiellen Kultur und der konjunktiven Wissensbestände des Milieus stellt besonders die private Fotografie eine wichtige Quelle für die lokale Mikroanalyse dar.

Waxmann-Verlag
ISBN: 978-3-8309-4279-5

Helene Huith: Das Kleid der Religion. Sichtbarkeit und Wissensstrategien einer christlichen Minderheit. Waxmann 2021. ISBN: 978-38309-4279-5

Projekt: Elternschaft und Gender Trouble

Im April 2021 erschienener Sammelband von Helga Krüger-Kirn und Leila Zoe Tichy (Hrsg.) zur  Familiensoziologie.
Der Sammelband wurde von der Werner-Zeller-Stiftung finanziell unterstützt.
Inhalt:
Der Sammelband vereint Beiträge, die sich aus geschlechterkritischer Perspektive mit dem Wandel von Familie und Elternrollen auseinandersetzen. Ziel ist es – über eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme von sozioökonomischen Rahmenbedingungen wie auch psychosozialen und geschlechtsspezifischen Aspekten – normative Wertungen zu überwinden und das (gesellschafts-)kritische Potential von Mutterschaft wie Elternschaft zu markieren.

 

Helga Krüger-Kirn, Leila Zoe Tichy (Hrsg.): Elternschaft und Gender Trouble. Geschlechterkritische Perspektiven auf den Wandel der Familie. Verlag Barbara Budrich. Opladen, Berlin, Toronto 2021. 261 S., ISBN:ISBN 978-3-8474-2396-6

Projekt: Missionskinder des 19. Jahrhunderts

„In Missionsgesellschaften des 19. Jahrhunderts war es gängige Praxis in Missionsfamilien, dass Kinder im Alter von etwa 6 Jahren, manchmal auch früher, nach Europa zurück mussten. Auch im Falle der im Jahre 1815 gegründeten Basler Mission, einer der größten pietistisch geprägten Missionsgesellschaften: Aufgrund der Kinderverordnung von 1853 waren Kinder im schulpflichtigen Alter aus den damaligen Missionsgebieten Westafrika, Südchina und Südindien zur weiteren Ausbildung nach Europa zu senden. Sie wuchsen im Kinderhaus der Basler Mission, in Bildungsanstalten in Süddeutschland oder bei Verwandten auf. Eltern und Kinder lebten somit getrennt, weit entfernt voneinander in unterschiedlichen Kontinenten und Kulturen, sie kommunizierten nur brieflich. Häufig sahen sie sich über Jahrzehnte, oft lebenslang nicht wieder. Auch die nachgeborenen Geschwister in den Missionsgebieten blieben für die sogenannten Missionskinder in Europa Fremde.
Die Thematik der Missionskinder stellt als kulturhistorisches Phänomen eine Sonderform dar. Dennoch weist sie Bezüge zu anderen, historischen wie aktuellen Erscheinungen auf. Das Leben in zwei oder mehr Kulturen und die daraus resultierende Problematik ist heute ein Forschungsfeld der Migrationsforschung.
Unter diesem Aspekt muss das Thema daher auch betrachtet werden: Missionskinder waren `Migranten´, Fremde zwischen den Welten.“ (Dagmar Konrad)

Dr. phil. Dagmar Konrad schreibt derzeit eine Monographie zu diesem Thema. Dieses Buch ist ein Folgeprojekt ihrer Dissertation: „Missionsbräute. Pietistinnen der Basler Mission des 19. Jahrhunderts.“
Die Werner-Zeller-Stiftung unterstützt das Projekt „Missionskinder“ finanziell und das Archiv für Familienforschung stellt wichtiges Quellenmaterial zur Verfügung.
Nachfolgend kann ein gekürztes Kapitel dieser im Entstehen befindlichen Monographie als pdf-Datei heruntergeladen werden. Ausserdem ist ein Vorwort von Frau Prof. Dr. Köhle-Hezinger sowie ein Beitrag von der Archivarin des Archivs für Familienforschung Andrea Schmidt enthalten. Da ebenfalls vielfältige Beziehungen zwischen der Basler Mission und der Großfamilie Zeller bestehen, ist auch ein Artikel diesem Thema gewidmet.
Hinweis: Diese Texte wurden auch im Nachrichtenheft Nr. 49 (2020) des Martinszeller Familienverbandes veröffentlicht.

Texte Missionskinder

Johanna Lutz, geb. Langbein mit den Kindern Hanna, Elisabeth und Friedrich, ca. 1906 in Kamerun ( Archiv f. Familienforschg., Sign. 67 III 1/1)

Projekt: Familien in der Corona-Krise

Das von der Werner-Zeller-Stiftung geförderte Forschungsprojekt der PH Schwäbisch Gmünd untersucht

Prof. Dr. Immerfall (PH Schwäbisch Gmünd)

Projekt: Ambivalenzerfahrungen in der Mutterschaft

Das Projekt von Frau Leila Tichy (Philipps-Universität Marburg) wurde u.a. von der Werner-Zeller-Stiftung gefördert.

Die Studie geht der Frage nach, wie Amivalenzerfahrungen in der Mutterschaft verarbeitet werden und wie diese sowohl im Zusammenhang mit mütterlichem Stress und Überforderung als auch mit normativen Erwartungen an Mutterschaft stehen.

Download einer Zusammenfassung als pdf-Datei (3 S., 74 KB):

Zusammenfassung TICHY10.05

Forschungsstipendium 60+

Die Werner-Zeller-Stiftung lobt ab sofort zusammen mit der Universität Stuttgart, Abteilung Landesgeschichte, Stipendien für „Alte Hasen“ aus, die sich mit den  Archivalien unserer Stiftung beschäftigen und darüber einen kleinen Aufsatz erarbeiten wollen. Im Folgenden ist eine kleine Sammlung möglicher Themenfelder  mit Anschauungsbeispielen zusammengestellt. Das Manuskript kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Die  genannten Themenfelder lassen sich im Rahmen des Forschungsstipendiums im Archiv der Stiftung erarbeiten. Die Höhe des Stipendiums beträgt insgesamt 1000,- EUR/ Aufsatz. Geplant sind kleinere, aus den Quellen erarbeitete Aufsätze, die im Idealfall publiziert (Druck oder Online) werden sollen.

Sollte eine Bachelor- oder Masterarbeit daraus entstehen, könnte die Werner-Zeller-Stiftung dies auf Antrag ebenfalls fördern. Nähere Informationen hierzu gibt es direkt bei der Werner-Zeller-Stiftung in Leonberg (E-mail: werner-zeller-stiftung@t-online.de)

Download des Manuskriptes:

Werner Zeller-Stiftung_Stipendium 60+mit Anmerkungen und Bildern

Tagebuch Charlotte Gess: Bericht über ihre Brautreise 1838

Projekt: Being a reliable man in times of crisis

Presseartikel über eine von der Werner-Zeller-Stiftung geförderte Arbeit über unbegleitete minderjährige Flüchtlinge Miriam Stock: Projekt „Being a reliable man in times of crisis“ (PH Schwäbisch Gmünd)

Informationen zu Miriam Stock

Reliable Projekt PDF

Stock die prekaere Gefuehlswelt 100817
(Presseartikel)

 

Projekt: Hauptsachemensch

Hier ein link zu einer von der Werner-Zeller-Stiftung geförderten Arbeit mit jungen Flüchtlingen und deren Situation in Deutschland:

https://photovoice-projekt.wixsite.com/hauptsachemensch

Studie über unbegleitete jugendliche Flüchtlinge

Presseartikel über eine von der Werner-Zeller-Stiftung mitfinanzierte Studie über unbegleitete jugendliche Flüchtlinge.

 
Dateidownload
Artikel in der Nürnberger Zeitung vom 23.03.2017

Weitere Informationen zu dieser Forschungsarbeit finden sich unter:
http://www.efms.uni-bamberg.de/pubpap_d.htm

Werkverzeichnis Magnus Zeller

magnus_zeller_buchdeckel

Das nachfolgende, umfassende Werk wurde von Frau Helga Helm herausgegeben und von der Werner-Zeller-Stiftung finanziell unterstützt.
Magnus Zeller. 1888-1972. Werkverzeichnis.
Hrsg. von Helga Helm.
Mit Beiträgen von Dominik Bartmann und Katrin A. Ziems.
Mit über 1500, teils farbigen Abb. Caputh: Selbstverlag 2016. 524 S. 30 x 21 cm.
Broschur. 38,- € zzgl. Versandkosten.

Bestellung unter:
werkverzeichnis@magnus-zeller.de
oder bei Helga Helm, Geschwister-Scholl-Str.8, 14548 Caputh-Schwielowsee

Nähere Informationen zu Magnus Zeller finden Sie auch unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_Zeller

Hinweise, Ergänzungen und Korrekturen werden gerne unter der nachfolgenden E-Mail-Adresse entgegengenommen:
werkverzeichnis@magnus-zeller.de

Kommende Veranstaltungen: 

Tag der Archive 2022
Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben